FAQ

FAQ

Warum lohnt sich die Zusammenarbeit mit NOVUM?

Durch die Verwendung der NOVUM-Technologien können Sie die Wirtschaftlichkeit Ihrer Stromspeicher deutlich verbessern. Dabei kommt es nicht darauf an, ob Ihr Ziel längere Lebensdauer, bessere Ausnutzung der Leistungsfähigkeit oder Reduktion der Sicherheitspuffer ist. NOVUM begleitet Sie in allen Phasen von der Planung bis zur Systemintegration und sorgt so dafür, dass Ihnen die Mehrwerte unserer Technologie schnell und kostengünstig zur Verfügung stehen.

Ist die Installation und Inbetriebnahme von NOVUM Produkten aufwändig?

NOVUM legt höchsten Wert auf Einfachheit. Entsprechend gestaltet sich auch die Installation und Inbetriebnahme unserer Produkte. Das NOVUM EIS-LAB ist mit Inbetriebnahmezeiten von < 1h Rekordhalter in Sachen Labormesstechnik. Hardware-Add-ons für Groß- und Heimspeicher sind mit drei einfachen Handgriffen auf die Module montierbar.

Wer übernimmt die Installation und Inbetriebnahme?

In der Regel erfolgt die Installation und Inbetriebnahme durch geschultes NOVUM-Personal. Das EIS-LAB-Gerät kann direkt vom Nutzer in Betrieb genommen werden.

Wie ausfallsicher sind NOVUM-Produkte?

Die Hardware von NOVUM unterliegt strengster Qualitätskontrolle und durchläuft ein dreistufiges Testverfahren. Online-Kontrollalgorithmen und regelmäßige Updates sorgen für einen sehr sicheren Betrieb der Software. Durch eine integrierte Fallbacklösung bleiben die Systeme auch bei Internetausfällen funktionstüchtig.

Wie lang ist der Garantiezeitraum für NOVUM-Hardwareprodukte?

Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben beträgt die Gewährleistung zwei Jahre. Mit einer Buchung des Service Package kann eine Anschlussgarantie gegeben werden.

Ist NOVUM nachrüstbar?

Ja. Einzige Voraussetzung ist, dass ein direkter Kontakt zur Batterie möglich ist.

Warum ist NOVUM besser bei der Ladezustandsbestimmung (SoC-Bestimmung)?

NOVUM bezieht bei der Bestimmung des Ladezustands nicht nur vorhandene Strom-, Spannungs- und Temperaturwerte ein, sondern nutzt zusätzlich die Informationen aus dem Impedanzspektrum. Dadurch kann die SoC-Bestimmung einerseits um den verzerrenden Einfluss des SoH korrigiert werden und andererseits wird eine präzise Ladezustandsbestimmung auch dann möglich, wenn sich die Batterie nicht in Ruhe befindet. Dank des Impedanzspektrums kann in diesem Fall die Varianz im Spannungsabfall berücksichtigt werden.

Warum ist NOVUM besser bei der Verschleißzustandsbestimmung (SoH-Bestimmung)?

Im Gegensatz zu anderen Ansätzen bestimmt NOVUM den Verschleißzustand auf Grundlage situativer Messungen. Eine Aufkumulierung von Messfehlern, wie sie etwa beim Coulomb-Counting stattfindet, unterbleibt und auch das Fahren von regelmäßigen, standardisierten Referenzzyklen ist mit NOVUM nicht notwendig.

Das Impedanzspektrum ermöglich zudem, neben der zyklischen Alterung weitere Alterungsformen in die Berechnung des SoHs einzubeziehen.

Dadurch werden auch leistungsbeeinträchtigende Faktoren sichtbar, die sich erst später in einer Kapazitätsreduktion bemerkbar machen, wodurch sich die Aussagekraft der NOVUM-Prognosen erhöht.

Warum ist NOVUM besser bei der Temperaturbestimmung?

Temperatursensoren können lediglich die Außentemperatur von Batterien erfassen.

NOVUM bestimmt über das Impedanzspektrum hingegen die Batterieinnentemperatur und weiß dadurch mehrere Minuten schneller als der Außensensor, ob eine Überhitzungsgefahr besteht.

Entsprechend schnell kann NOVUM dann auch reagieren.

Kann NOVUM auch ohne Messhardware arbeiten?

Ja. NOVUM bündelt umfassendes Knowhow im Bereich künstliche Intelligenz. Sind ausreichend Batteriedaten vorhanden, kann darauf eine rein KI-basierte Zustandsbestimmung aufgesetzt werden. Voraussetzung dafür ist eine hohe Datengüte und eine permanente Onlineanbindung an die NOVUM-Cloud. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt mit uns auf.

Wie funktioniert batterieschonendes Lade- und Entlademanagement?

NOVUM kennt den Verschleißzustand der Batterien und dank des Impedanzspektrums auch weitere alterungsrelevante Faktoren. Lade- und Entladestrom werden nun dynamisch so an den Batteriezustand angepasst, dass möglichst wenig Verschleiß verursacht wird (=impedanzgeführtes Laden). Dazu zählt auch das Vermeiden von übermäßiger Erwärmung. Durch die schnelle Erfassung der Batterieinnentemperatur ist NOVUM hier klar im Vorteil gegenüber Temperatursensoren.

Wir kühlen unsere Batterien bereits, macht das batterieschonendes Lade- und Entlademanagement nicht überflüssig?

Mit zunehmendem Batterieverschleiß erhitzt sich eine Batterie bei Benutzung immer stärker, sodass sich ab einem bestimmten Punkt der Batterieverschleiß zunehmend beschleunigt, bis die Batterie schließlich unbrauchbar wird. Eine Kühlung sorgt dafür, dass dieser Kippunkt zeitlich hinausgeschoben wird. NOVUM wirkt hier durch entsprechendes Lade- und Entlademanagement ergänzend und bremst die Verschleißgeschwindigkeit von Batterien nicht nur vor, sondern auch nach dem Erreichen des Kipppunktes deutlich.

Warum kann NOVUM schneller laden, ohne die Leistungsfähigkeit der Ladeelektronik zu erhöhen?

NOVUM nutzt die Kenntnisse aus der (online) Impedanzspektroskopie, um die Ladeparameter während des Ladevorgangs kontinuierlich und batterieindividuell anzupassen. Dies führt dazu, dass jede Batterie einen für sie zugeschnittenen und den aktuellen Betriebsbedingungen angepassten Ladevorgang bekommt, der die CC-Ladephase optimal ausnutzt und dabei schneller lädt, ohne den Strom erhöhen zu müssen. Der Anwender kann sich dabei zwischen optimaler Schonung oder Verkürzung des Ladevorgangs entscheiden. Unsere Algorithmen passen den Ladevorgang stets bedarfsgerecht und automatisch an.

Für welche Batterietypen ist NOVUM-Batteriemonitoring geeignet?

NOVUM-Technologie ist für alle Arten von Batteriechemie geeignet. Dazu müssen lediglich die NOVUM-Algorithmen auf den jeweiligen Batterietyp trainiert werden.

Wie läuft das Training ab?

NOVUM arbeitet mit einer Kombination aus analytischem und empirischem Vorgehen. Dabei werden Informationen über die jeweilige Batteriechemie aus unserer Modellbibliothek mit Felddaten kombiniert. Existieren keine Felddaten in ausreichender Güte, erstellen wir diese im Labor durch Aufspannen eines Zustandsraums.

Funktioniert die NOVUM-Batteriezustandsbestimmung auch ohne Cloudanbindung?

Ja. Mit kleinen Abstrichen in der Genauigkeit funktioniert eine vereinfachte Form der Batteriezustandsbestimmung auch ohne Cloudanbindung. Für Prognoseerstellungen und batterieschonendes Lade- und Entlademanagement ist eine Cloudanbindung aufgrund der Rechenleistung jedoch zwingend erforderlich.

Gibt es eine Möglichkeit, NOVUM-Technologie einfach mal auszuprobieren?

Ja. NOVUM bietet ein EIS-LAB-Labormessgerät an. Mit diesem können nicht nur Impedanzspektren von eigenen Batterien aufgenommen werden. Das Online-Portal ermöglicht auch eine Batteriezustandsbestimmung (SoC+ SoH) der mitgelieferten Batterietypen.

Wie wertet NOVUM die Impedanzspektren aus?

Wie in der Wissenschaft bekannt, ist die Auswertung von Impedanzspektren nicht trivial. Anders als im Laborumfeld üblich arbeitet NOVUM nicht mit Ersatzschaltbildern, da diese in der Regel zu komplex sind, um unter Praxisbedingungen zu greifen. Stattdessen identifiziert NOVUM in einem ersten, analytischen Schritt charakteristische Ankerpunkte im Spektrum und kombiniert diesen mit einem Blackbox-Ansatz auf Basis neuronaler Netze. Mit Hilfe von Transferlearning können wir erworbenes Wissen aus unserer Modellbibliothek auch auf andere Batterien anwenden.